FAQ

  • Was ist der Unterschied zwischen einem langsamen, üblichen (AC), schnellen und superschnellen Laden?

    Beim Laden der E-Fahrzeuge unterscheiden wir zwei grundsätzliche Ladetypen. Der erste ist das Laden mit dem Wechselstrom (AC), indem das im E-Fahrzeug integrierte Ladegerät genutzt wird. Die Geschwindigkeit des Batterieladens im E-Fahrzeug ist in diesem Falle von der Leistung des Ladegeräts und der maximalen Leistungsaufnahme des Ladegeräts abhängig, die die Ladestelle zur Verfügung stellt. Die Bordlader in E-Fahrzeugen können als einphasige (Typ 1, Typ 2), zweiphasige (Typ 2) oder dreiphasige (Typ 2) ausgelegt werden. Das Ladetempo ist daher auch davon abhängig, auf welche Weise die Ladestelle mit dem E-Fahrzeug verbunden ist (mit seinem Bordlader). Wenn der dreiphasige Bordlader mit einer einphasigen Ladestelle verbunden ist, so ist die Leistung auf ein Drittel herabgesetzt.

    Der zweite Ladetyp ist mit dem Gleichstrom (DC), wobei dieses Laden als schnell oder superschnell bezeichnet wird. Die Ladestelle ist direkt mit der Antriebsbatterie des E-Fahrzeugs verbunden und steuert den ganzen Ladevorgang. Die Geschwindigkeit des Ladevorgangs im E-Fahrzeug hängt von der Leistung der Ladestelle ab, die den Wechselstrom aus dem Verteilungsnetzt regelt und diesen in eine Spannungsebene, die für die Batterie des E-Fahrzeugs geeignet ist, umwandelt. Nicht jeder E-Fahrzeug ist für das schnelle DC-Laden ausgelegt und es hängt von dem Bautyp der Fahrzeugbatterie ab. Manchmal wird auch über ein superschnelles oder ultraschnelles DC-Laden gesprochen. Solche Verbindungen bezeichnen insbesondere das schnelle DC-Laden mit der Leistung über 50kW.

    Allgemein kann man sagen, dass die Geschwindigkeit des Ladens auch den Zustand der Batterie beeinflusst. Insbesondere der Ladezustand und Batterietemperatur. Bei dem niedrigen (0 – 20%) und hohen Ladezustand (80 – 100%) gleich wie bei der niedrigen oder hohen Temperatur der Batterie ist die Ladegeschwindigkeit begrenzt.

  • Warum sind nicht alle Ladestellen schnell oder sogar superschnell?

    Die meisten Leute sind davon überzeugt, dass das schnelle Laden der einzige Weg für die Entwicklung und Erweiterung der Elektromobilität ist. Diese Überzeugung folgt aus den Erfahrungen mit den Verbrennungsfahrzeugen, deren Tanken nur ein paar Minuten dauert. Der Vorteil der E-Fahrzeuge ist die Verfügbarkeit der „Tankstelle“ praktisch wo auch immer und immer, wenn der E-Fahrzeug aufhält, kann er betankt werden (zuhause, in der Arbeit, während des Einkaufens, während einer Besprechung im Cafe, …). Das führt dazu, dass an den Stellen mit hoher Frequenz der E-Fahrzeuge (Einkaufszentren, Wohnsiedlungen, Residenzviertelteile) eine Menge von gleichzeitig geladenen E-Fahrzeuge im Vergleich mit der Ladegeschwindigkeit bevorzugt werden.

    Stellen wir uns eine Situation vor, wenn in einem Einkaufszentrum 10 E-Fahrzeuge abgestellt sind. Einige Fahrer mit seinen Mitfahrern bummeln in den Geschäften, andere sind im Kino und weitere kaufen im Supermarkt ein. Es ist klar, dass jeder E-Fahrzeug an seiner Stelle mindestens eine Stunde abgestellt ist. Einfach kann man sagen, dass jeder E-Fahrzeug einen Bordlader mit der Stromaufnahme 11 kW und eine Batterie mit 30 kWh hat. Die Leistungsaufnahme aller E-Fahrzeuge bei der Verwendung der AC-Ladestellen ist 110 kW. In einer Stunde wird die Kapazität jedes Fahrzeugs für eine Reichweite von ungefähr 50 km der üblichen Fahrt aufgeladen, was für die Heimreise ausreicht (auch für Bewohner der Satellitenstädte), wo sich der E-Fahrzeug wieder nachgeladen werden kann. Wenn es in einem Einkaufszentrum zwei schnelle Ladestellen mit 50 kW gibt (gesamte Leistungsaufnahme 100 kW), dann werden in 40 Minuten zwar zwei E-Fahrzeuge vollständig geladen, aber die anderen haben Pech, bis der Fahrer des vollständig geladenen E-Fahrzeugs nicht zurückkommt und den E-Fahrzeug an einer anderen Stelle umparkt.

    Der weitere auch nicht weniger wichtiger Element ist der Preis. Die Kosten für die AC-Ladestellen für 10 Parkplätze belaufen sich auf ein Fünftel im Vergleich zu zwei schnellen Ladestellen.

  • Welche Ladestellen bietet Olife Energy a.s. an?

    Angeboten werden alle in der EU angewandten standardisierten DC-Ladestellen und AC-Ladestellen. Die DC-Ladestelle Olife Energy kann mit Konnektoren CCS versehen sein (DC-Combo, Combined Charging System) und/oder Chademo. Die AC-Ladestationen verfügen über Mennekes-Stecker (Type 2) und Yazaki (Type 1).

    Außer aller Arten der Verbindung mit den E-Fahrzeugen Olife Energy a.s. deckt das vollständige Angebot an Ausführungen der Ladestationen: Vollwertige Säulen für häufige Verwendung, Wall Boxe für kompakte Ladestellen und Haushalten und übertragbare Ladegeräte. Beides steht sowohl in AC- als auch in der DC-Variante zur Verfügung.

  • Wie werden die OlifeEnergy Ladestellen bedient?

    Zurzeit bestehen zwei grundlegende Bedienmethoden. Die automatische Funktion, indem der Ladevorgang nach der Verbindung des Endsteckers mit dem E-Fahrzeugs beginnt, ist grundlegend. Häufiger verwendet ist die Bedienung anhand der mobilen Anwendung, die auch Verrechnung, fortgeschrittenes Fernzugriff-Monitoring, Übersicht der Ladegeschichte, Navigation zu den öffentlichen Ladestellen einschl. Typen für Verbringung der Zeit während des Ladens und weitere geschätzte Funktion bietet. Eine weitere Möglichkeit ist die Einleitung des Ladevorgangs anhand der RfId-Karte. Die autorisierten Karten können lokal in der Station (AC und WallBox) oder auf einem entfernten Server gespeichert werden.

  • Wie wird für das Laden bei der öffentlichen Ladestelle OlifeEnergy bezahlt?

    Der Betrag für das mit Gebühr belegten Laden wird von dem Konto anhand der Kartenzahlung abgezogen. Die Kartennummer ist in die Anwendung einzutragen, die Daten werden durch die Anwendung nicht gespeichert und mit diesen arbeitet nur der Vermittler der Kartentransaktion, der unter Aufsicht der Tschechischen Nationalbank steht. Genauso wie bei der Kartenzahlung im E-Shop.

  • Können die OlifeEnergy Ladestellen auch im Ausland betrieben werden?

    Ja, die OlifeEnergy Ladestellen können in allen EU-Staaten, für welche diese zertifiziert sind (CE, EMC, LVD, Umweltteste) und in allen weiteren Ländern betrieben werden, die europäische Zertifizierungsstelle anerkennen.

  • Ich möchte eine Ladestelle aufstellen, was brauche ich?

    Die Antwort auf diese Frage richtet sich nach der Art der Ladestellen, für welche Sie sich interessieren. Die übertragbaren Ladestellen: AC und DC übertragbare Ladestellen, die außer der personellen Verwendung auch für Empfangsräume der Hotels / Golfklubs / Ferienanlagen zum Verleih geeignet, sind minimal kompliziert. Es bedarf keiner Genehmigungen, da die Anlage zum Anschluss in die Steckdose ausgelegt ist. Die Verbindung mit dem Netz kann durch eine ungeschulte Person erfolgen genauso wie bei der Verbindung des Notebooks oder der Küchenmaschine. Beim AC-Laden handelt es sich um eine übliche Shuko-Steckdose, womit das Laden auf eine Phase und 16A Leistungsaufnahme begrenzt ist. Wahlweise kann die AC-Ladestelle mit einem 5-poligen Konnektor 16A versehen werden, womit sich die Leistungsaufnahme entsprechend steigert. Beim DC-Laden handelt es sich um eine 5-polige Steckdose.

    WallBoxe: Die Ladungsstelle, die am Gebäude angebracht ist, bedarf keiner Baugenehmigung und Äußerung von keinen anderen Stellen. Der Anschluss muss durch den Elektriker mit dem entsprechenden Paragraphen der Verordnung 50 Slg. vorgenommen werden. Die Anlage unterliegt der Revision. Gült auch für AC- und DC-WallBoxe.

    Freistehende Säule: AC- und DC-Ladesäule bedarf der zustimmenden Stellungnahme des Bauamtes, weil diese als Bau mit einem eigenen elektrischen Anschluss betrachtet wird. Das Bauamt kann die Stellungnahmen von weiteren Stellen erfordern, typischerweise von der Feuerwehr, Denkmalpflege, Hygiene, Verkehrsabteilung usw. Der Anschluss muss auch durch eine berechtigte Person vorgenommen werden.

  • What is the difference between slow, normal (AC), fast and super-fast charging?

    When charging electric cars, we distinguish two basic types of charging. The first is alternating current charging (AC). This type of charging uses your car’s internal charger. This in turn means that your battery’s charging speed will depend on the capacity of your car’s internal charger and on the maximum power provided by the charging station. Electric vehicle chargers can be designed as one (Type 1, Type 2), two (Type 2) or three (Type 2) phase. Recharging speed also depends on how the charging station is connected to the electric car’s on-board charger. If a three-phase on-board charger is connected to a single-phase charging station, then its power is limited by a third.

    The second type of charger is direct current (DC) charging, also called ‘fast’ or ‘super-fast’. The charging station is directly connected to your electric traction battery and controls the entire charging process. The charging speed depends on the performance of the charging station, which directs AC power from the grid, and converts it to a voltage level suitable for the vehicle battery. Not every electric car supports DC fast charging. Sometimes you will see references to ‘super-fast’ or ‘ultra-fast’ DC charging. These words usually just indicate DC fast charging with power over 50kW.

    In general, your charging speed is also affected by the condition of your car battery - mainly charge level and battery temperature. With low (0 - 20%) and high (80 - 100%) charge levels as well as low and high battery temperatures, your charging speed is limited.

  • Why aren't all stations fast or super-fast?

    Many people think that fast charging is the only way to develop and widen the acceptance of electric cars. This belief stems from our experience with combustion cars, where refuelling takes a few minutes.

    However, the advantage of an electric car is that it can have a “petrol station” practically anywhere. Whenever it stops, it can refuel (at home, at work, while shopping, at a meeting, in a cafe, etc.). Because of this, in places with high numbers of electric vehicle visits (shopping centres, housing estates, residential areas) it is more important to focus on how many cars can be recharged at once, rather than how fast.

    Imagine a situation where 10 electric vehicles are parked in the shopping centre. Some of the drivers are window shopping, others are at the cinema, others are shopping in the supermarket. In this scenario, all the cars will be parked for at least an hour. For simplicity, let's say that every electric car has an onboard charger with a power of 11 kW, and a 30 KWh battery. That means that the power consumption of all 10 cars using AC charging stations is 110 kW. During that hour, each car charges enough for about 50 km of driving, which is enough to get home (even for out of town commuters), where the electric car can recharge again.

    In contrast, if the shopping centre offered two 50 kW fast charging stations (total power of 100 kW), then two electric cars could be charged to full capacity in 40 minutes, but the others would be out of luck until the drivers of the fully charged cars returned and left. So, in many cases, AC charging is the best way to get the most power to the most people

    Another equally important element is the cost. The AC charging station load for 10 parking spaces will be roughly one fifth of that for the two fast charging stations.

  • What Charging Stations does OlifeEnergy offer?

    All our stations comply with EU standards for AC and DC fast charging. The OlifeEnergy DC Station can be equipped with CCS connectors (DC-Combo, Combined Charging System) and / or Chademo connectors. AC stations have Mennekes (Type 2) and Yazaki (Type 1) plugs.

    In addition to all kinds of EV connections, we offer a complete range of charging stations: Full-featured stations for regular use, WallBoxes for compact charging and households, and portable chargers. All are available in both AC and DC fast charging versions.

  • How Do I Manage My OlifeEnergy Station?

    We currently offer three control mechanisms. The simplest mode is automatic functioning. This means that charging starts automatically as soon as the car is connected.

    Our mobile control application is more commonly used. This provides payment options, advanced remote monitoring, charging history overview, navigation to public charging stations including places to spend time while recharging, and other invaluable features.

    Another option is to authorise charging using an RfID card or chip. Authorized cards can be stored locally in the station (AC and WallBox) or on a remote server.

  • How does billing for charging work at Olife Energy a.s.?

    You are charged for the energy you use at our public stations via a card payment. You enter your card number in the application, but that data is not stored by us. Instead it is transmitted directly to the card transaction agent, just like when paying by card at an e-shop.

  • Can I access OlifeEnergy Charging in my Country?

    Olife is ready and able to build charging station networks in your country. These can be either Olife branded or ‘white label’. In either case you will benefit from the advantages of our mobile app and Powered by Olife cloud software.

    OlifeEnergy charging stations can be operated in all EU countries for which they are certified (CE, EMC, LVD, environmental tests) and in all other countries recognized by European certification authorities. If you are outside the EU, we can, (provided volumes are sufficient), assist you in complying with your local regulations. In most cases this will not be difficult.

    If you are interested in installing a station, in building your own charging network or becoming an Olife Energy a.s. dealer, please contact us. faq-en-24.

  • Wird „Ladestelle“ oder „Nachladestelle“ für E-Fahrzeuge verwendet?

    In der Praxis begegnen wir beide Begriffe, die üblicherweise auch gewechselt werden. Hinsichtlich der Definition können wir auf einige Quellen verweisen, die jedoch das Problem nicht erklären:

    Das Gesetz über Betriebsstoffe (Gesetz Nr. 311/2006 Sb.), das unter anderem auch den Betrieb der E-Fahrzeug-Ladestellen in der Tschechischen Republik regelt, definiert nur einen Begriff und zwar „Nachladestelle, jedoch spricht nicht über die „Ladestellen“. Dieses beschreibt nur „das Laden der E-Fahrzeuge“.

    ČSN EN 61851-22, která uvádí technické požadavky na střídavé (AC) nabíjecí stanice nese název „Systém nabíjení elektrických vozidel vodivým propojením – Část 22: AC ČSN EN 61851-22, která uvádí technické požadavky na střídavé (AC) nabíjecí stanice nese název „Systém nabíjení elektrických vozidel vodivým propojením – Část 22: AC elektrického vozidla“.

    Slovník spisovného jazyka českého obsahuje heslo „nabíjecí„, jako přídavné jméno „určený, sloužící k nabíjení“ v příkladech uvádí „stanice, zařízení, generátor, dynamo“. Naopak heslo „dobíjecí“ slovník neobsahuje.